Feststellanlagen: Brandeindämmung durch Impulstechnik

Eine Feststellanlage ist eine Einrichtung zum Offenhalten von Brandabschlüssen (z. B. › Brandschutztüren, › Rauchschutztüren, Rolltoren oder › Rauchschürzen zwischen › Brandabschnitten).

Die Feststellanlage sorgt dafür, dass Feuerschutzabschlüsse bzw. Rauchabschlüsse offen gehalten werden, aber bei einem Brand oder bei Rauchentwicklung sicher schließen.

Eine Feststellanlage besteht im Wesentlichen aus den folgenden Komponenten:

  • Energieversorgung (Auswertung/Zentrale)
  • Feststelleinrichtung, z.B. › Magnet mit Ankerplatte oder › Türschließer mit interner oder externer Feststellung sowie ggf. automatischen Tor- und Türantrieben
  • mindestens einem Branderkennungselement, also einem › Brandmelder, z.B. › optischer Rauchmelder oder › Rauchschalter
  • mindestens einem Handauslösetaster zum manuellen Schließen (kann  entfallen, wenn die Feststellung schon durch geringen Druck auf das Türblatt aufgehoben werden kann).

Die Anwendungsnorm (DIN 14677 – Instandhaltung von elektrisch gesteuerten Feststellanlagen für Feuerschutz- und Rauchschutzabschlüsse) regelt seit dem 1. März 2011 die Instandhaltung, insbesondere die regelmäßige Prüfung und Wartung von Feststellanlagen.

Jährlich muss demnach eine Wartung von einem Sachkundigen bzw. einer „Fachkraft für Feststellanlagen“ durchgeführt werden. Hierbei wird die Feststellanlage unter anderem auf ordnungsgemäßes und störungsfreies Zusammenwirken aller Komponenten geprüft.

Wir verfügen über die entsprechende Qualifikation und Sachkunde und bieten Ihnen die ordnungsgemäße Wartung der Feststellanlagen für sämtliche namhaften Hersteller (u. a. Geze, Dorma, Hekatron). Nach der Wartung erhalten Sie einen Prüfbericht für Ihre Unterlagen.

Foto:  › Hörmann KG Verkaufsgesellschaft